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Barbara Eitel

Ankündigung

März 2013
Bodenarbeit in der Diakoniekirche Frankfurt am Main


Der Kern meiner Arbeit ist die Erkundung und Aneignung von Räumen und Orten.
Die Diskussion um digitale Kommunikationstechniken und Netzgesellschaften hinterfragt auch meine Vorstellung von Raum. Mir wird dabei bewusst, wie sehr die Verortung im Raum und das gewohnte Ordnungskonzept an Bedeutung verlieren, was sich darin zeigt, dass sich der Ort vor Ort und die wahrgenommene oder auch gedachte Umgebung nicht mehr voneinander abgrenzen lassen .
Meine Frage ist nun, wie sich der Blick auf solche Räumlichkeiten - die sich mehr im Möglichen als im Realen bewegen - und dessen Wiedergabe zueinander verhalten. Wie kann die Übersetzung in ein visuelles und/oder in ein begehbares, also körperlich erlebbares Ereignis aussehen und welche Verwandlung erfährt dabei das Räumliche? Welche Rolle nimmt das Selbst bei diesem Gedankenspiel ein?


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http://www.barbaraeitel.de


cv

1962, Darmstadt
1984 - 1992, Studium an der Hochschule für Gestaltung, Offenbach/M,
Diplom: Bildhauerei, Zeichnung
seit 1992 freiberufliche Künstlerin
seit 1996, Berlin

Förderungen:
2010, artist in residence, Künstlerdorf Schöppingen
2008, Stipendium der Käthe-Dorsch und Agnes-Straub-Stiftung
2007, Stipendiatin des Goldrausch- Künstlerinnenprojekts
2004, Projektförderung der Senatsverwaltung für Forschung, Wissenschaft und Kultur, Berlin

Ausstellungen und Beteiligungen (Auswahl seit 2003):

2012 "Split Space" Galerie Arte Giani, Frankfurt/M - zusammen mit Trevor
Gould

2011 „vierfach verortet“ Museum Künstlerkolonie Mathildenhöhe,
Darmstadt (G)
„Raum:Selbst Berlin Brno, Haus der Künste in Brno, Tschechien
„mit dem Raum verhandelt“, Schaubühne Lindenfels, Leipzig (E)

2010 „who’s next“, Galerie f6, Künstlerdorf Schöppingen (G)
„und so weiter“, Galerie Arte Giani, Frankfurt/M (G)

2009 „räumlich dazwischen“, Kunstpunkt Berlin (E)

2008 „an der Wand und im Raum“, Frankfurt/Main, Galerie Arte Giani (E)
„Raum:Selbst“, Berlin, Galerie Nord/Kunstverein Tiergarten (G)

2007 „in den Raum gezeichnet - den Ort befragt”, Bremen, Pavillon des
Gerhard-Marcks- Hauses (E)
“take me to the edge of heaven- goldrausch 2007”, Berlin,
Kunstraum Kreuzberg/Bethanien (G)

2006 „das Treppenhaus”, Frankfurt/M, Galerie Arte Giani (E)

2005 „Wohnglück - TraumMusterHaus”, Rydöbruk/Schweden,
Galleriet Konstnärsbyn i Rydöbruk (G)
„Kunstfrühling “ - “Kooperationen”, (K), Bremen, Gesellschaft für
Aktuelle Kunst (G)

2004 „domowatmosfera” Krakau/Polen (G)
„lokale Orte”, (K), Krakau/Polen, Galerie Otwarta Pracownia (E)
„erträumte Räume”, Frankfurt/M, Galerie Arte Giani (G)

2003 „Striche gegen das Nichts”, (K), Darmstadt, Institut Mathildenhöhe (G)

'das kleine Hansaviertel, 1893', 2012

Papierschnitt
Tusche, Buntstift, Bleistift
ca 55cm x 70 cm
'der geteilte Ort', 2011

Papierschnittzeichnung
Tusche, Buntstift, Cutter
90 x 107,5 cm
'im Zeitenwechsel', 2011

Haus der Künste, Brno/Tschechien
Bodenzeichnung

Folie bedruckt und geplottet, aufgeklebt

die Bodenarbeit bezieht sich auf die architektonische Situation des Haus der Künste in Brno/Tschechien.
Im Fokus steht die historisch begingte Fassadengestaltung im Wandel und die Ausstellungsräume selbst.
'mit dem Raum verhandelt', 2011

Bodenzeichnung
Papier, Farbe, Cutter
'der Vorgarten', 2010

Bodenzeichnung

Papier, auf den Boden geklebt, bezeichnet, ausgeschnitten
'räumlich dazwischen', 2009

Boden-Wandarbeit, Raum 1
Die Arbeit ersteckt sich insgesamt über 2 Räume (ca 100 + 50 qm)

Raum 1: Tapete auf den Boden geklebt, bezeichnet und ausgeschnitten,
Zeichnung an der Wand, Farbe, Papier, Folie
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